Alexander Technique

Die Alexander Technique ist eine Praxis, die sich damit beschäftigt, wie wir uns im Alltag organisieren – in Bewegung, im Sitzen, beim Arbeiten oder Sprechen.

Sie geht von der Beobachtung aus, dass viele unserer Reaktionen aus Gewohnheit entstehen. Gewohnheiten sind zunächst etwas sehr Nützliches: Sie helfen uns, komplexe Handlungen mühelos auszuführen, ohne jedes Mal neu darüber nachdenken zu müssen.

Mit der Zeit können Gewohnheiten jedoch auch unbemerkt zu Einschränkungen führen. Wenn wir lernen, sie im Moment des Handelns wahrzunehmen und uns neu zu orientieren, können daraus neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.

In der Alexander Technique wird diese Veränderung nicht durch Übungen erreicht, sondern durch eine Verfeinerung der Wahrnehmung im Moment des Handelns.

Diese Herangehensweise bildet die Grundlage meiner Praxis bei bodyground.

Die Praxis kann in vielen Bereichen des Lebens relevant sein – zum Beispiel:

– beim Sitzen und Arbeiten
– in Bewegung und Sport
– beim Musizieren oder Sprechen
– in kreativen Prozessen
– im Umgang mit Belastung oder Stress
– in andere Formen der Aufmerksamkeit wie Yoga oder Meditation

Die Alexander Technique beschreibt eine Reihe von Prinzipien und praktischen Herangehensweisen, die in Einzel- oder Gruppensettings erforscht und geübt werden können.

Der Ansatz wurde von FM Alexander in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt und gilt als eine der frühen westlichen Praktiken, die sich systematisch mit dem Zusammenhang von Wahrnehmung, Bewegung und Handlung beschäftigen.